Sonntag, 3. Dezember 2017

Denke langsamer – entspanne schneller

  


Wer kennt das? – Ein paar Stunden nur für sich allein – eigentlich DIE Gelegenheit einmal so richtig zu entspannen. Doch kaum liegt ihr auf der Couch kommen allerlei Gedanken hoch. Ihr schaut aus dem Fenster und seht sofort, dass die mal wieder geputzt werden müssten. Der Teppich ist auch noch nicht gesaugt, genaugenommen müsste er mal wieder in die Reinigung. Ach apropos Reinigung, die Blusen müssen geholt werden. Dann gleich noch einkaufen, kochen, essen, putzen, liegengebliebene Post sortieren, das Bild fertig stellen, die Urlaubsfotos ausdrucken lassen, die Mama anrufen, ein Abo kündigen, die Kaffeemaschine reinigen, die Besenkammer entrümpeln, den Keller aufräumen. Willkommen in einem vollgestopften Hirn.
 
Kästchen Bild denke langsamer - entspanne schneller
Denke langsamer - entspanne schneller


Mir geht es jedenfalls hin und wieder so. Ich will einfach nur meine freie Zeit nutzen, aber mein Gedankenkarussell dreht sich so schnell, dass mir übel wird. Da hilft auch Meditation manchmal nichts, weil ich immer wieder von störenden Gedanken abgelenkt werde. Dabei habe ich doch Zeit, zur Ruhe zu kommen. Aber Fehlanzeige.

 

Langsames Denken hilft


Wenn meine Gedanken sich so schnell drehen, hilft es mir, wenn ich einfach langsamer denke und auf diese Art und Weise meinen Gedanken Raum gebe, aber sie auch zur Ruhe zwinge. Das ähnelt einem echten Gespräch.

Wenn wir uns mit einem echten Gegenüber unterhalten, sprechen wir abwechselnd, hören dem anderen zu, wiederholen vielleicht einmal etwas und wir sprechen so, dass der andere uns versteht. Wenn wir dazu noch versuchen, uns auf Wichtiges zu beschränken, wählen wir unsere Worte mit Bedacht, fassen uns kurz und es entsteht ein gutes Gespräch. Da ist kein Platz für übersprudelnde Vielredner. Warum es nicht mit der Selbstkommunikation genauso handhaben? Ich habe jedenfalls für mich entdeckt, dass langsames Denken mich schneller und effektiver zur Ruhe bringt, als wenn ich die Gedanken einfach entweichen lassen und ihnen folge.

 

Wie langsam denken?


Ich nehme bewusst einen Gedanken wahr und wiederhole ihn im Geist bewusst als Satz; wenn ich mich unbeobachtet fühle, flüstere ich ihn sogar vor mich hin. Beispielsweise lege ich mich hin und mir fällt ein, was ich noch zu erledigen hätte, und dass ich deshalb keine Zeit habe, mich zu entspannen. Ich picke mir diesen Satz heraus und kürze ihn etwas.

Der Satz könnte dann lauten: Ich habe keine Zeit für Pausen.  

Dann wiederhole ich in Gedanken jedes einzelne Wort ganz langsam, am besten pro Ausatmen ein Wort. Es wird sozusagen mit jedem Atemzug nur ein Wort gesagt.

Ich (einatmen) habe (einatmen) keine (einatmen) Zeit (einatmen) für (einatmen) Pausen.

Das hat zur Folge, dass es länger dauert, bis der Satz komplett zu Ende gedacht wurde. Beim nächsten Satz überlegt man sich dann schon, wie man ihn am besten kürzen könnte und ihn dann nur noch mit dem Wesentlichsten vollpackt. Ihr könntet ihn auch noch langsamer sprechen, indem ihr bewusst lange ausatmet.

Ich  - -  habe  - -  keine  - -  Zeit  - -  für  - -  Pausen.

Manchmal kommt mir auch eine Antwort einer weiteren inneren Stimme in den Sinn. Die lasse ich dann auch ganz langsam entweichen, so dass ein sehr langsamer innerer Dialog entsteht, der einige Gedanken vollkommen überflüssig macht und nur die wichtigsten ausspricht. Diese Art zu denken entschleunigt und führt zu innerer Ruhe. Probiert es aus. Es würde mich sehr interessieren, ob ihr damit auch gute Erfahrungen macht.

 

Das bringt‘s


Hin und wieder lösen sich dadurch manche Probleme von selbst. Das langsame Denken zwingt zu Genauigkeit und Beschränkung auf das Wesentliche. Wenn ich jeden öden Gedanken auf diese Weise aussprechen wollte, dann bräuchte ich ewig Zeit. Es kommen quasi nur Gedanken aufs Spielfeld, die wirklich wichtig sind. Und das sollte in dem Fall das Zur-Ruhe-kommen sein.

Der Gedanke

Ich – muss – noch – etwas – erledigen.

könnte langsam beantwortet werden mit

Das – kannst – du – später - erledigen,- wenn - sowieso - wieder – Stress – herrscht.

Auf die langsame Art gedacht, kommt der Geist nach nur zwei Sätzen schon zur Ruhe. Die Methode funktioniert nicht nur auf der Couch, sondern auch mitten in stressigen Situationen. Man muss es nur oft genug üben, damit man den Trick genau dann auch parat hat. Und mit der Zeit könnt ihr immer schneller entspannen. Viel Erfolg.
 
 

 
          
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Sonntag, 26. November 2017

Wie wirkt Grün?


Grün ist die Farbe der Hoffnung und der Erneuerung. Nicht umsonst steht sie für die Natur und für den Frühling. Wenn der Winter vorbei ist, grünt und blüht alles von Neuem. Die Natur und wir selbst erwachen zu neuem Leben, Hoffnung flammt auf, alles wird fruchtbar. Mit Grün verbinden wir unsere Umwelt und Natürlichkeit.
 
Kästchen Bilder
Kästchenbild grün
 

Häufig wird die Farbe Grün in Kosmetikprodukten mit dem Jungbrunnen assoziiert. Grüne Inhaltsstoffe wie Aloe Vera stehen  für Jugend und Schönheit. Alles Grüne wirkt frisch und unverbraucht, wie die noch unreife Frucht, die ihre Süße erst noch hervorbringen wird.

Grün steht meist für Positives:


-       Grüne (Verkehrs-)Zeichen zeigen stets den Durchgang oder die korrekte Richtung an

-       Grüne Häkchen bedeuten, dass alles ok

-       Positive Messergebnisse werden mit Grün signalisiert

-       „Alles im grünen Bereich“ bedeutet Normalität

-       Grünpflanzen erfrischen jeden Raum

-       Grün wie die Natur, die Erholung und Wohlgefühl verspricht

 
Farben haben immer eine bestimmte Wirkung auf uns, viele Farbwirkungen konnten wissenschaftlich bestätigt werden. Farben werden in Verkauf und Werbung gewinnbringend eingesetzt. So werden auch der Farbe Grün bestimmt Eigenschaften zugewiesen.

Wie Grün auf unsere Psyche wirkt:


-       stärkt die Konzentration und die Kreativität

-       fördert die Toleranz

-       wirkt ausgleichend und harmonisch

-       Ruhe und Zufriedenheit stellen sich ein

-       Grün hilft bei der Trauerbewältigung

-       beruhigende Wirkung, hilft gegen Angst und Stress

 

Auch körperliche Abläufe können mit der Farbe Grün harmonisiert werden. Da Grün eine beruhigende Wirkung hat, kann grüne Farbe im Schlafzimmer helfen, wohltuenden Schlaf zu finden. Ein Spaziergang im Grünen trägt zur körperlichen Regeneration bei und wir sammeln neue Kraft.

 

Individuelle Wirkungen der Farbe Grün


Farben haben zwar nachgewiesener Maßen eine bestimmte Wirkung auf uns, diese Wirkung kann aber individuell abweichen. Wer schlechte Erfahrungen in Verbindung mit einer bestimmten Farbe gesammelt hat, wird eventuell andere Einflüsse feststellen. Es ist daher immer wichtig, sich selbst und seine Bedürfnisse zu berücksichtigen. Wer noch keine Erfahrungen mit solchen subtilen Feinheiten gesammelt hat, der kann sich genau beobachten und eventuell andere Einflüsse der Farbe Grün erhalten.

 

Ich verbinde mit der Farbe Grün Ausgeglichenheit und Harmonie. Wenn ich mich beruhigen möchte, dann male ich gerne ein Kästchenbild in Grüntönen. Die Farbe ist so einfach und ermöglicht mir, wieder mehr Klarheit zu bekommen. Wenn mir zu viel im Kopf herumschwirrt, dann beobachte ich auch gerne das Windspiel der Bäume. Die Blätter tanzen im Wind und drehen sich in der Sonne, so dass eine glitzernde hell- bis dunkelgrüne Welle in den Kronen sichtbar wird. Grün entspannt mich, es hat etwas Relaxendes, da fühle ich mich frisch und gesund. Und ihr?

 





 
             


 
              



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Sonntag, 19. November 2017

Auf Wellness – Spurensuche


Auf ihrem Wellspa-Portal geht Katja auf Wellness-Spurensuche. Sie stellt in ihrer Blogparade ein paar Fragen zum Thema Wellness, mit denen ich mich selbst auch gerne einmal auseinandersetze.

 
 
 


Wellness, das ist Wohlfühlen. Aus dem Englischen übersetzt heißt das Wort Wohlbefinden. Wenn ich mir aber die Bestandteile des Wortes einmal näher ansehe, stelle ich fest, dass es um die Qualität unseres Wohlbefindens geht. Well – aus dem Englischen übersetzt – bedeutet gut, gesund, wohlauf, schön und wird mit vielen weiteren Wohlfühlworten in Verbindung gebracht. Wenn die Nachsilbe –ness an ein Substantiv angehängt wird damit die Qualität oder der Zustand eines bestimmten Adjektivs verstärkt ausgedrückt. Im Fall von well entsteht dadurch eine Wortzusammensetzung, die ich mit Wohlfühlqualität übersetzen könnte. Wellness drückt also viel mehr aus als nur bloßes Wohlbefinden, deshalb finde ich auch kein geeigneteres deutsches Wort dafür.  

 

Was bedeutet Wellness für mich?

Wellness heißt für mich in erster Linie, mich wirklich rundum wohlzufühlen. Ich fühle mich einerseits körperlich fit und voller Energie, spüre aber gleichzeitig eine gewisse Schwere und Trägheit. Diese Trägheit ist aber nicht gleichzusetzen mit der, die ich fühle, wenn ich Dinge vor mir herschiebe. Es ist eher das Gefühl, ich könnte stundenlang am Strand liegen und nichts tun. Einfach nichts. Gleichzeitig fühle ich mich seelisch sehr ausgeglichen, ich grübele nicht, versuche nicht, Problem zu lösen, ich bin einfach nur da. Komme, was wolle. Es ist in etwa mit einem positiven Stress-Zustand zu vergleichen, den ich empfinde, wenn ich mittendrin in einer erfüllenden Arbeit stecke, gar nicht aufhören kann und will und das Gefühl habe, es könnte ewig so weiter gehen. Nur, dass ich in diesem Wellness-Zustand nicht arbeite, sondern entspanne, mich dem Nichtstun hingebe. Oh je, das ist so wunderbar, das ich gerade glatt ins Schwärmen gerate.  

Hast Du ein Lieblings-Wellnesshotel?

Nein. Ich war noch nie in einem Wellnesshotel und ich bin auch noch nicht in den Genuss eines Spa-Urlaubs gekommen. Meine Vorstellung von einem solchen Hotel ist aber ganz klar. Es muss eine Sauna mit Außenbereich geben. Ich liebe Sauna. Danach fühle ich mich so richtig matt und müde, gleichzeitig aber voller Tatendrang. Das tut richtig gut, um gut ein- und durchschlafen zu können. Wellnesshotel ohne Sauna geht also gar nicht.
Dazu sollte es herrlich nach ätherischen Ölen duften, es muss frisch gepressten Orangensaft geben und eine Tomatensuppe am Abend wäre auch nicht schlecht. Und Ruhe – ich brauche Ruhe. Das Haus sollte ruhig gelegen sein und viel Natur in der Umgebung bieten. Ich muss zugeben: Jetzt habe ich Lust auf ein Wellnesshotel.
 

Wellness muss nicht Massage sein

Eine Massage wirkt wirklich sehr befreiend und entspannend. Ich durfte einmal eine Hot-Stone-Massage genießen, das war ein besonderes Erlebnis. Am liebsten wäre ich gar nicht mehr aufgestanden. Aber um mich „well“ zu fühlen brauche ich nicht unbedingt eine Massage. Wenn ich im Kopf abschalten kann und genug Ruhe zum Abschalten habe, dann genügt mir auch ein heißes Bad. Ohne Schaum, dafür mit farbigen und duftenden Badesalzen angereichert, das bringt mich ins Gleichgewicht. Baden ohne Duft und Farbe geht auch, ist aber eher zweckmäßig als entspannend. Mir geht es bei Wellness nicht vordergründig um die körperliche Entspannung, wichtig ist mir, dass ich mich geistig ganz befreit fühle und ganz bei mir selbst bin. Die Massage für die Seele ist also viel wichtiger für mich als das Körperliche. Eine Massage für die Seele kann auch ein ausgiebiger Spaziergang sein, ein schönes Abendessen, ein Glas Wein auf dem Balkon an einem lauen Abend – solche Dinge.

 

Wohlbefinden tanken

Für kleine Auszeiten zwischendurch setze ich mich gerne mit meinem Notizbuch auf die Couch und male Kästchen aus. Da ich mich dabei so sehr konzentrieren muss, damit ich nicht über den Rand male, komme ich schnell in einen Flow, der ebenfalls sehr entspannend wirkt. Das funktioniert vor allem, wenn viele Leute um mich herum sind und ich kurz ein bisschen Abstand brauche. Diese „Malerei“ kann ich jederzeit unterbrechen, wenn ich von den Kindern angesprochen werde oder wenn das Telefon klingelt. Manchmal blättere ich auch einfach nur in meinem Notizbuch und schaue mir meine eigenen „Kunstwerke“ an, das wirkt dann beruhigend und meditativ auf mich.
Ganz wichtige Bestandteile in meiner Entspannungspraxis sind Yoga und Meditation geworden. Ich versuche immer, in meiner Mittagspause ein paar Yoga-Übungen einzubauen, damit ich stressigen Situationen besser vorbeugen kann. Für den Nachmittag habe ich dadurch viel mehr Energie.  
Mein Top-Favorit in Sachen heimische Wellness ist das Badezimmer. Ich liebe ausgiebige heiße Vollbäder. Das Wasser sollte eine ansprechende Farbe haben und verführerisch duften. Entweder gebe ich Badezusätze hinein oder ich mische mir ein Badeöl selbst. Während das Wasser in die Wanne läuft, gönne ich mir eine anregende Bürstenmassage, dann bin ich schon vor dem Vollbad entspannt und ruhig, so dass ich das Bad auch wirklich genießen kann. Das Wasser darf ruhig richtig heiß sein, dass ich ein wenig ins Schwitzen komme; anschließend lauwarm abgeduscht – das wirkt wahre Wunder.

Natürlich kann ich nicht dauernd in der Wanne liegen. Da genügen mir zwischendurch ein paar Tropfen ätherisches Zitronenöl, in den Handflächen verrieben, um meine Stimmung wieder aufzuhellen. Für unterwegs habe ich ein Döschen mit Riechsalz. All das sind kleine Ruheinseln, die dafür sorgen, dass ich mich insgesamt, auch an stressigen Tagen, wohl fühle.

Und ihr so? Was sind eure Wellness-Oasen? Vielleicht habt ihr auch Lust, bei der Blogparade Wellness-Spurensuche mitzumachen. Danke jedenfalls an Katja fürs Einstellen.




 
 
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Freitag, 17. November 2017

Jetzt auch als E-Book - Poesie zum Abtauchen

"Die ungewöhnliche Mischung aus visueller und literarischer Kunst lässt einen die Welt um sich herum für ein paar Minuten ganz vergessen." - Aus der Pressemitteilung des Verlags -


Tugend Gedichte Kästchenkunst
Die Gedichte der Tugenden


Die Gedichte der Tugenden gibt es jetzt auch als E-Book. In der digitalen Version könnt ihr zwar keine eigenen Kästchenbilder gestalten, dafür aber die Bilder gut auf euch wirken lassen und ebenso aus dem Alltag abtauchen wie mit dem gedruckten Buch. Ich wünsche Euch eine erholsame Auszeit.


Lesezeichen Gedichte der Tugenden
Lesezeichen


Eine ganz schöne Leseprobe gibt es beim tredition-Verlag oder in der Buchvorschau bei Amazon 

  
Ich freue mich immer noch riesig, dass ich dieses Projekt verwirklicht habe und hoffe, ich kann euch ein bisschen daran teilhaben lassen. 


Liebe Grüße
Katta

PS: Rezensionen willkommen :-)
Bitte meldet euch bei mir, falls ihr das Buch auf eurem Blog vorstellen möchtet oder es woanders bewerten wollt. Beim Verlag gibt es kostenlose Rezensionsexemplare.
Wer mag, kann auch ein signiertes Exemplar von mir bekommen.


Hier die Daten für alle Lyrikfreunde:
Die Gedichte der Tugenden
Ekatarina Glowna
Lyrik & Poesie

Ekatarina Glowna untermalt ihre Texte mit kunstvoll gestalteten Kästchenbildern. In Verbindung mit ihren Gedichten taucht der Leser sanft in die Welt der Tugenden ein - eine inspirierende Seelenreise.

Hardcover
17,99 €
Seitenanzahl: 92
ISBN: 978-3-7439-5536-3
Größe: 12,0 cm x 19,0 cm


Paperback
11,99 €
Seitenanzahl: 92
ISBN: 978-3-7439-5535-6
Größe: 12,0 cm x 19,0 cm



E-Book
6,99 €
ISBN: 978-3-7439-5537-0
        

Freitagsfüller # 448

 

 




Kästchen Bilder Freitagsfüller
 


1.  Der Geruch von ätherischen Ölen macht mich glücklich und entspannt. 

2.  Ich brauche dringend wieder eine Veränderung, aber bitte erst im nächsten Jahr.

3.  Nein, wir werden nicht damit aufhören so zu sein wie wir sind!

4.  Dass momentan wirklich alles gut läuft und ich mich richtig lebendig fühle, dafür bin ich dankbar .

5.  Gestern habe ich wieder "In aller Freundschaft - die jungen Ärzte" geguckt. Die gehören schon fast zur Familie.

6.   Ich finde selten etwas lächerlich. Ich setze eher auf einen gewissen Ernst und Tiefgründigkeit.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Essen im Rewe Markt in unserem Viertel, der nach 1,5 Jahren endlich wiedereröffnet, morgen habe ich geplant, mit meinen Kindern an unseren Scrap-Books weiterzubasteln und Sonntag möchte ich Eis mit heißen Himbeeren essen!
 
 
Hier geht's zur Aktion.


 

Sonntag, 12. November 2017

Kürbisse - mehr als Gruselgesichter

 

Es ist die Zeit der Kürbisse. Ich sehe Kürbisse weniger im Zusammenhang mit Halloween. Der Hype um die geschnitzten Gruselgesichter ist nicht mein Fall, war er nie. Aber bei der Kürbis-Blogparade möchte ich trotzdem gerne mitmachen, weil es mir aus dem Herzen spricht, dass Kürbisse mehr sind als nur Halloween-Gesichter.  
 

 


 
 
Kürbisse sind gern gesehen in meiner Küche. Ich esse sie am liebsten als Suppe, verfeinert mit Kartoffeln und Karotten, serviert mit etwas gebratenem Speck und Kokosflocken. Beim Zubereiten lasse ich meiner Fantasie freien Lauf, so dass jede Suppe meist etwas anders schmeckt. Im Großen und Ganzen halte ich mich aber an folgende Zutaten:

 
Etwa doppelt so viel Kürbis wie Kartoffeln und Karotten zusammen, d.h. wenn ich aus einem Hokaido-Kürbis 700g Kürbisfleisch herausschaben konnte, nehme ich 170g Kartoffeln und 170g Karotten dazu und koche daraus ungefähr 2 bis 2,5 Liter leckere Suppe. Ich würze mit einem Schuss Kokosmilch, Salz, Pfeffer, etwas Muskat und Safran.

 
Besonders gut dazu passen Chips aus Parmesan, gemörserten Kürbiskernen und gebratenen Speckwürfeln. Dazu vermische ich 150g geriebenen Parmesan mit 70g Kernen und 50g Speck. Dann setze ich mit einem Esslöffel kleine Häufchen auf ein Backblech und backe die Chips etwa 7 Minuten im Ofen bei 200°C. Die schmecken auch kalt ohne Kürbissuppe sehr lecker.
 

Den ausgehölten Kürbis kann man anschließend wunderbar als Schale für die Früchte des Herbstes nutzen. Darin finden allerlei Kerne und Nüsse Platz, die sich im Laufe der Sammelsaison bei uns einfinden. Meistens füllt sich die natürliche Dekoschale mit schön marmorierten Kastanien. Aber auch selbst gesammelte Walnüsse, Eicheln und Bucheckern gesellen sich dazu. Es ist ein schöner Anblick und es fühlt sich gut an mit den Händen in dieser Fülle herum zu graben. Der Herbst mit seinen vielen Früchten zeigt immer wieder sehr deutlich, mit welchem Reichtum wir umgeben sind.

Sobald die Früchte ein weniger anschauliches Bild liefern, kann man das Ganze samt Behälter auf den Kompost stellen oder ohne schlechtes Gewissen in der Bio-Tonne entsorgen. Dann darf der Winter kommen.
 




 
   

Mittwoch, 8. November 2017

Der gesuchte Wunsch


Das ist mein Beitrag zur Blogparade #BKS11: Wenn ich mir was wünschen dürfte



 

Der gesuchte Wunsch

 von Ekatarina Glowna

 

 
Ich dürfte mir was wünschen
hat einmal
ein Herr zu mir gesagt.
Ich hätt genau zwei Wochen
mir Passendes dahinzudenken.
 
Nach einem Tag und einer Nacht
in der ich nicht geschlafen
war ich um den Verstand gebracht
weil kein ein’zger Wunsch in seiner Macht
mir ward ins Herz getragen.
 
Und dann
nach einer langen Woche
ich war verzweifelt
wirklich sehr
da fiel mir ein die Sache
im Traume
hab mich richtig gut gefühlt.
Doch als ich aufgewachet
erinnert ich mich
nur an Licht.
Traum war verschwunden.
Fand ihn nicht.
Nimmermehr.
 
Und in der zweiten Woche
schrill
fiel mir ein mit Leichtigkeit
was alles ich
nicht haben will.
Mühselig Arbeit dann und wann
und diese Unzufriedenheit
doch alle wahren Wünsche
blieben einfach weit. 

Wenn ich bloß wüsste
was ich wünschte
wenn ich mir
was wünschen dürfte.






 
   

Sonntag, 5. November 2017

Von Glück und Zufriedenheit

 

Glück wird überbewertet. Wir alle wollen glücklich sein, keine Frage, aber das Streben nach dauerhaftem Glück scheint mir nicht sehr sinnvoll zu sein. Ist es nicht eher so, dass Glück uns in den Schoß fällt, wenn wir es am wenigsten erwarten?

 
Kästchenbilder Glück Blogparade
Von Glück und Zufriedenheit


 

Glück taucht einfach auf


Meine glücklichsten Momente sind die, in denen ich plötzlich spüre: So könnte es ewig weitergehen. Ein guter Moment hallt lange nach und ich erinnere mich immer wieder gerne daran. Ich hatte diesen Augenblick nicht gesucht und doch wurde er mir geschenkt. Zum Beispiel neulich Abend als ich müde und kaputt am Abendessen-Tisch saß und keinen Antrieb hatte, den liebevoll gedeckten Tisch wieder abzuräumen.

„Puh, ich bin so fertig von diesem Tag, ich wünsche mir eine Fee, die den Tisch abräumt.“

Kaum hatte ich den Satz wehleidig ausgesprochen, klopfte mir mein kleiner Sohn auf die Schulter und entgegnete:

„Lass Mama, bleib einfach sitzen.“

Und er, der sonst nur seinen Teller und Besteck in die Küche stellt, fing an, den Tisch leer zu räumen. Er hat sogar alles in die Spülmaschine eingeräumt und die Lebensmittel in den Kühlschrank einsortiert. Da war ich nicht nur stolz wie eine Mutter es nur sein kann, sondern soo glücklich. Dieser Moment, diese Zufriedenheit, dieses Glücksgefühl war so heilsam. Das Beste daran war: er war ein Geschenk, ich hatte nicht danach gesucht. Das Glücksgefühl tauchte einfach auf.

 
 

Das Glück zu suchen kann unglücklich machen


Solche Gefühle entstehen kaum, wenn ich danach suche. Wenn ich versuche, glücklich zu sein, wenn ich es gerade nicht bin, dann scheitere ich oft. Ich wüsste zwar Aktivitäten, die mich aufbauen würden, aber selbst wenn ich die dann anfange, bleibe ich in der Unzufriedenheit stecken. Das Glücksgefühl stellt sich nicht sofort ein und ich denke: das bringt doch jetzt nichts. Das Glück taucht einfach nicht auf, und wenn dann nur für einen kurzen Moment, ehe es sich wieder zurückzieht. Versuche ich in solchen Stunden, glücklich zu sein, bin ich am Ende noch frustrierter. Meine innere Stimme hatte mir suggeriert: Es ist nicht richtig, jetzt unglücklich zu sein, du hast doch alles, das Wetter ist schön, deine Kinder machen dir Freude, es ist genug im Kühlschrank, die Heizung funktioniert. Aber ich kann manchmal weder Dankbarkeit, noch innere Ruhe entwickeln, obwohl alle Voraussetzungen erfüllt wären. Einfach nicht da.

Der krampfhafte Versuch, schlechte Gefühle um jeden Preis loswerden zu wollen, zieht mich noch weiter runter.

 

Zufriedenheit entdecken


Wenn ich mir erlaube, mich den schlechten Gefühlen hinzugeben, kommt etwas ganz anderes zum Vorschein: Zufriedenheit und innerer Frieden. Sobald ich merke: Ok, ich bin gerade mies drauf, aber es macht mir nichts aus, sondern es ist eben so, dann entsteht eine ganz andere Art von Glück, nämlich dass ich auch ohne Dauergrinsen bleibe, wo ich bin, wer ich bin, was ich sein will. Seit ich nicht mehr versuche, dem Glück hinterherzujagen, bin ich gelassener geworden. Ich gönne mir dann eine Pause und gebe mich meinen Stimmungen hin. Dabei hilft mir das Schreiben. Das verhält sich wie beim Reden. Während man über etwas spricht, verändert sich das Gefühl, es verblasst, vergeht, obwohl ich nichts weiter getan habe, als es in Worte zu fassen. Da ich aber nicht gerne über alles jammere oder mich beschwere, schreibe ich auf, was mich belastet. Auch das wirkt sehr heilsam. Ich bin anschließend nicht glücklich im euphorischen Sinne, aber glücklich, weil sich alles nur noch halb so schlimm anfühlt. In mir drin ist es ruhig geworden. Das Ich-muss-gut-drauf-sein-Gefühl hat sich gewandelt in Ich-bin-wie-ich-bin. Das hat eine ähnlich Wirkung wie eine Affirmation, es schafft Erleichterung. Das Denken des Satzes ‚Ich bin gerade nicht glücklich‘ lässt viel Ballast von mir abfallen. Es wirkt wie eine reinigende Dusche, weil es die Wahrheit wiederspiegelt. Die Wahrheit meiner Gefühle zu erkennen und anzuerkennen bewirkt die innere Ruhe, die ich mir dauerhaft wünsche. Die will ich festhalten. Das fühlt sich am Ende an wie wahres Glück.

  

Glück wird überbewertet


Einmal erlebt, lässt sich innere Ruhe viel leichter herstellen als das Glück, von dem alle reden. Diese Zufriedenheit in sich zu entdecken ist das wonach viele Streben, wenn sie von Glück sprechen. Glück wird aus meiner Sicht überbewertet, denn Glück ist ungleich Zufriedenheit.

 
Glück ist das Erleben starker positiver Gefühle.

Unglück ist das Erleben starker negativer Gefühle.

Der Frieden ist immer in der Mitte.
 

Dauerhaftes Glück kann es nicht geben, weil es mit positiven Gefühlen assoziiert wird. Aber nichts ist immer nur gut. Erst das schlechte Erleben macht das Glück zu etwas Gutem. Der Fokus müsste auf der inneren Ruhe und dem inneren Frieden liegen, damit man einen bleibenden und wünschenswerten Zustand erreicht. Denn nur diese Mitte kann dauerhaft zur Zufriedenheit führen. Ist es nicht das, was sich alle wünschen? Ich jedenfalls sehe im inneren Frieden viel mehr Erstrebenswertes als nur im Glück. Glück ist nur eine Seite der Medaille. Wir müssen aber auch in der Lage sein, die Seite umzudrehen und dort ebenfalls etwas Wollenswertes entdecken können, damit uns die Medaille wertvoll erscheint.

 
 

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade zum Thema Glück auf Julies Reiseblog.

Was haltet ihr vom Glück?
 
 
 
 
 
   

Freitag, 3. November 2017

Freitagsfüller # 446


Freitagsfüller # 446

 

Kästchen Bilder Freitagsfüller
Freitagsfüller

 



1. Heute bin ich müde und habe Kopfschmerzen. Trotzdem, nach zwei Tassen Kaffee kann der Tag beginnen, schließlich steht das Wochenende vor der Tür.

2. Ich probiere gerade CorelDRAW aus und kreiere eigene Visitenkarten.

3. St. Martin hat für mich keine besondere Bedeutung.

4. Ist es ein Zeichen von Schwäche, wenn jemand immer nur versucht, dem Glück hinterherzujagen? Niemand kann stets nur glücklich sein. Wir müssen auch das Negative akzeptieren können.

5. Einen morgendlichen Aufstehmotivierer müsste mal jemand erfinden.

6. Im Übrigen geht es mir gut.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Besuch meines Neffen, morgen habe ich geplant, mit meiner Tochter auf die Kreativwelt-Messe in Frankfurt zu gehen und Sonntag möchte ich meine neu gesammelten Ideen genießen und umsetzen!
 
 
Hier geht's zur Aktion.

Mittwoch, 1. November 2017

Stell dir vor … #6

 

... du landest in einem Film.

 

Welcher wäre das?

Und warum?

 
 
 
  

Ich würde mich gerne in einem James Bond Film aufwachen sehen. Am liebsten in einem der älteren mit Roger Moore. Ich wäre eine dieser starken und hübschen Agentinnen und könnte meinem Filmheld einmal ganz nah sein. Von mir aus auch nur für eine einzige Nacht.

 

Wenn du auch eine lebhafte Fantasie hast und dir etwas vorstellen möchtest, dann fühl dich eingeladen, dabei zu sein. Jeden ersten Mittwoch im Monat neu. Hier sind die Regeln:

1.      Poste einen Artikel auf deinem Blog zum aktuellen „Stell dir vor … #“

Du hast bis Ende des Monats Zeit (November 2017)

2.      Verlinke in deinem Text auf diesen Artikel.

3.      Hinterlasse einen Kommentar mit Link. Ich komme dich gerne besuchen.

4.      Alle im aktuellen Monat eingereichten Beiträge verlinke ich im nächsten „Stell Dir vor... #“ als Anregung für die neue Runde.

 

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