Sonntag, 30. April 2017

Vorteile der Spiritualität


Spirituelle Praxis hilft uns, im Alltag besser zurechtzukommen und eine bewusste, positive Lebenseinstellung zu erlangen. Das ist aber längst nicht alles. In nahezu allen Bereichen können Verbesserungen erzielt werden.


Da sich spirituelle Praktiken ganz leicht auch in ein stresserfülltes Leben einbauen lassen, können wir schnell die vielen Vorteile genießen.





Kästchen bild Spiritualität
Kästchenbilder Spiritualität


 


Persönlichkeitsentwicklung
Wir entwickeln uns zum Positiven. Wir leben bewusster und stärken unsere Eigenverantwortung. Wir bleiben nicht stehen, sondern kommen voran, setzen uns neue Ziele und fühlen uns weniger als Opfer der Umstände. Durch das Integrieren und Kultivieren guter und heilender Eigenschaften in unser Leben profitieren auch Menschen in unserer Umgebung.

 

Ruhiger Geist

Durch regelmäßige Praxis in Spiritualität werden wir ruhiger und ausgeglichener. Mit der Zeit bringt uns der Alltag nicht mehr so schnell aus der Ruhe und wir können unser Leben besser genießen. Wir grübeln weniger und können unsere Gedanken besser steuern.

 

Selbstheilungskräfte werden aktiviert

Wer spirituelle Praktiken anwendet, hat ein besseres Gespür für seinen Körper und sein Gemüt. Gesündere Ernährung und Bewegung geben ein Gefühl dafür, was uns gut tut, helfen, gar nicht erst krank zu werden oder dass wir uns schneller erholen.  

Auch die Schmerztoleranz erhöht sich. Wir sind nicht mehr so schnell aus der Fassung zu bringen und können sogar Schicksalsschläge besser ertragen.

 

Innerer Frieden

Wer Spiritualität in sein Leben integriert und regelmäßig übt, erfährt einen inneren Frieden, der uns unabhängiger vom Sturm des Lebens macht. Wir gewinnen Zuversicht und Vertrauen in die schönen Seiten des Lebens uns lassen uns von negativen Ereignissen nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen.

 

Verbesserte zwischenmenschliche Beziehungen

Durch das Bemühen um Positivität kultivieren wir eine positive Grundeinstellung und werden weniger angreifbar gegenüber verbalen Attacken von anderen. Wir nehmen weniger persönlich und können trotz Anfeindungen Haltung bewahren. Dadurch geraten wir seltener in Auseinandersetzungen und Streit, bleiben in unserer Mitte und können anderen helfen, mit schlechten Gefühlen besser umzugehen.

Ein lebendiges Gefühl macht uns sympathischer und wir sind gern gesehene Gäste.

 

Glaube an sich selbst

Spiritualität stärkt unsere Eigenverantwortung. Wir bekommen das Gefühl, selbst viel für unser Wohlbefinden tun zu können. Wenn sich einmal Erfolge eingestellt haben, werden neue Herausforderungen leichter zu bewältigen sein. Wir steigern den Glauben an unsere eigenen Fähigkeiten und kommen so schneller voran.

 

Gefühl der Unabhängigkeit

Damit verbunden ist eine geistige Freiheit, die uns ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Wir treten aus der Opferrolle aus und gestalten unser Leben selbst. Wir können uns dadurch besser von äußeren Umständen lösen und neue Wege gehen, ohne Angst zu haben, dass wir scheitern könnten. 

 

 

Jeder, der regelmäßig spirituelle Praxis ausübt, wird wahrscheinlich noch viele weitere Vorteile entdecken. Die Liste ist so lang wie die Persönlichkeiten verschieden sind. Findet heraus, was euch an der spirituellen Praxis gefällt und euch gut tut. Sind es Glück, Zufriedenheit und Lebenslust oder Hingabe, Dankbarkeit und Demut?

Spiritualität kann zwar nicht nur vorteilhaft sein, sie kann auch Nachteile mit sich bringen, die uns weit von Gott und unserem eigenen Wohlbefinden trennen, aber das ist oft nur der Fall, wenn unsere Praxis nicht regelmäßig stattfindet.

 

Spiritualität kann so viel Gutes bewirken. Das Einzige, was wir tun müssen, ist, sie wirklich regelmäßig in unser Leben zu integrieren. Welche Vorteile seht ihr in eurer spirituellen Praxis?
 
 
 
            





























Freitag, 28. April 2017

Freitagsfüller #419




Das Wochenende steht vor der Tür: Zeit für den Scrap-Impulse Freitags-Füller.

1. Keine Spur von Ärger in meinem Gemüt.

2.  Jetzt sofort könnte ich ein Sonnenbad bei 30°C vertragen.

3.  Wenn ich aus dem Fenster schaue kommt heute richtig Freude auf. Die Sonne scheint auf die Pappel vor unserem Haus, der Wind bewegt die Blätter und das Licht glitzert wie die Spiegelung von tausenden Edelsteinen. Ein herrliches Schauspiel.

4.  Dass mein junges Mandarinenbäumchen neue Triebe bekommt, war in dieser Woche bisher ein Highlight.

5.  Im Gartencenter ergeht es mir immer ähnlich wie im Ikea: Ich will eigentlich nur stöbern, kaufe aber am Ende immer was Dekoratives.

6. Ein Zentangle muss ich unbedingt bald mal selber machen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die gemeinsamen Stunden  mit meinem Mann, der normalerweise freitags erst spät vom Training nach Hause kommt, morgen habe ich geplant, einfach auszuschlafen und Sonntag möchte ich keine Verpflichtungen haben und die Seele baumeln lassen!

 

Danke Barbara fürs Einstellen.

Euch allen ein schönes Wochenende, viel Sonne und Wärme.

 

Sonntag, 23. April 2017

Selbstliebe - Das Geheimnis guter Beziehungen

 

Beziehungen zu anderen Menschen funktionieren am besten, wenn wir eine gute Beziehung zu uns selbst haben. Nur wer seine eigenen Bedürfnisse genau kennt, kann sich dem anderen auch detailliert mitteilen. Wer selbst gar nicht weiß, welche Erwartungen er an eine Freundschaft, Partnerschaft oder Geschäftsbeziehung hegt, der gerät schnell in Abhängigkeiten, Verstrickungen und fühlt sich unbehaglich oder gar ausgenutzt.



Kästchen Bilder selbstliebe beziehung
Kästchenbilder Selbstliebe
 

 


 
 

Sich selbst anerkennen


Dazu ist es bitternötig, sich selbst zu kennen und zu wissen, wer man ist. Wie bin ich? Wie reagiere ich? Was ärgert mich? Welche Aktivitäten machen mich glücklich? Was lässt mich vor Freude an die Decke springen?
Je schwieriger mein Verhältnis zu mir selbst ist, umso schwerer wird es mir fallen, in einer Partnerschaft glücklich zu werden. Wir glauben nur allzu gerne, wenn ich mit diesem Mann oder dieser Frau zusammen wäre, dann wäre ich glücklich. Nur, um dann vielleicht festzustellen, dass mein Verhältnis zu ihm oder zu ihr genauso belastet ist wie das zu meinen Eltern oder Geschwistern oder anderen Menschen, mit denen ich lange zusammen gelebt habe.
Wer sich selbst mag, der hat es leichter. Wenn ich mich kenne, dann spüre ich, ob ich lieber zuhause bleiben oder mich dem Kinobesuch meiner Freunde anschließen sollte. Wenn ich mich selbst liebe, dann weiß ich auch, ob ich nicht lieber mal ganz alleine ins Kino gehen will.
Sich selbst anzuerkennen, heißt im Grunde nichts anderes, als seine Gefühle zuzulassen und jederzeit zu spüren: Fühlt sich das gerade jetzt gut an? Bin ich gerade gerne mit Person X zusammen oder fühle ich mich genervt? Dazu gehört auch, zu wissen, wie ich mich aus einer unbehaglichen Gefühlslage wieder befreien kann, ohne jemand anderen zu verletzen.
Zur Selbstanerkennung oder auch Selbstliebe gehört auch Selbstrespekt. Das heißt, ich sollte mich selbst nicht schlecht behandeln. Wenn ich eine Bitte ausschlage, bedeutet das nicht, dass ich deswegen ein schlechter Mensch bin. Und wenn Gefälligkeiten in einer Freundschaft auf Gegenseitigkeit beruhen, dann tue ich einen Gefallen auch mal widerwillig und es fühlt sich trotzdem noch nett und freundlich an, einfach weil es für einen guten Freund ist. Wenn ich aber bloß nie nein sagen kann und deswegen ausgenutzt werde, dann zeugt das nicht gerade von Respekt mir selbst gegenüber.
Je besser ich mich selbst kenne, umso eher fällt mir ein schlechtes Gefühl und Missfallen auf. Freude wirkt viel intensiver und Freundschaft bekommt eine besondere Bedeutung, einfach weil ich weiß, wer mir gut tut und wer nicht, und ich mich dadurch nur mit den mich bereichernden Beziehungen umgeben kann.

 

Selbstliebe und Nächstenliebe


Dabei hat Selbstliebe nicht zwingend etwas mit Egoismus zu tun. Nur weil ich selbst gut für mich sorge, heißt das nicht, ich könne nicht ebenso gut für meine Nächsten sorgen. Schließlich ist Selbstliebe keine Selbstbesessenheit. Im Gegenteil: wer sich selbst liebt, kann auf die Bedürfnisse anderer Menschen viel besser eingehen. Die Empathie ist größer und ich fühle eher in eine Situation mit anderen ein, egal ob Freund, Partner oder Nachbar. Selbst wenn mir ein Geschäftspartner von seinen Zahlungsschwierigkeiten berichtet, kann ich mich besser in seine Sache einfühlen. Ich nehme den Ärger meines Gegenübers zwar in meinen Geist auf, nehme aber den lauten Ton nicht persönlich, weil ich weiß, es hat nichts mit mir zu tun. Dadurch bleibe ich ruhiger und kann schneller zu einer Lösung raten oder einfach nur zuhören bis sich die Wogen geglättet haben. 

Wenn ich mich selbst liebe, kann ich anderen zu eigenen Impulsen verhelfen, anstatt mich in ihre Angelegenheiten einzumischen. Ich weiß dann, dass das Problem eines Freundes nicht mein eigenes Problem ist, dass ich aber hilfreich zur Seite stehen kann, um zu helfen. Das hilft anderen mehr, als wenn ich zu sehr mit ihrer Gefühlslage mitleide. Liebe ich mich selbst nicht so sehr, nutze ich das Problem eines anderen vielleicht, um mich selbst besser zu fühlen. Ich möchte Anerkennung dafür bekommen, derjenige gewesen zu sein, der den entscheidenden Tipp zur Lösung gegeben hat. 

Wenn ich mich selbst liebe, dann fällt es mir leicht, anderen eine Freude zu machen, ohne einen Hintergedanken damit zu verfolgen. Ich verstehe die Schwierigkeit des anderen und kann ihm einen Gefallen tun, ohne  eine Gegenleistung zu erwarten. Liebe ich mich selbst nicht so sehr, erwarte ich eine besondere Anerkennung für den geleisteten Gefallen und bin vielleicht enttäuscht, wenn sie ausbleibt. Dies wiederum belastet die Beziehung. 

Wer sich selbst gut kennt, weiß auch, wo seine Grenzen liegen. Ich kann dann besser abschalten und auch mal sagen: „Stopp, ich höre dir gerne zu, nur im Moment ist es echt schlecht, weil ich so viele eigene Probleme zu bewältigen habe.“ Ein Nein kommt dann nicht so egoistisch rüber, sondern ist von vornherein nachvollziehbar begründet.

 

Sonderfall Familie


Als Familienmitglied gestaltet sich das Thema Selbstliebe hin und wieder schwierig. Wir sind tagein, tagaus mit anderen Menschen zusammen und bekommen nicht sehr oft die Gelegenheit, mit uns allein zu sein, um unsere Selbstliebe wieder herzustellen. Wir verlieren dann schnell unser eigenes Interesse aus den Augen, vor allem, wenn wir in unsere familiären Aufgaben voll eingebunden sind. Wer Kinder hat, versteht vielleicht am besten, worauf ich hinaus will. Gerade kleine Kinder brauchen unsere volle Aufmerksamkeit, da sind Zurückziehmomente einfach unangemessen, ja mitunter sogar gefährlich. Ebenso verhält es sich, wenn wir pflegebedürftige Angehörige betreuen. Hier dürfen wir nicht zugunsten unseres eigenen Wohles handeln. Wir müssen uns immer erst eine freie Minute organisieren, die wir dann auch wirklich für uns nutzen können. Hier steht an vielen Tagen im Jahr die Nächstenliebe im Vordergrund, so dass die Gefahr besteht, die Selbstliebe zu vernachlässigen. Trotzdem sollten wir das nicht tun. Denn wenn wir selbst nicht gut zu uns sind, dann haben wir auch bald keine Energie mehr für die anderen Familienmitglieder und die Situation wird immer schlimmer, wir fühlen uns als schlechte Eltern oder als nicht ausreichend fürsorglich.
 
Auszeiten sind immer wichtig, auch wenn sie manchmal nicht so leicht zu ergattern sind. Dennoch wird uns niemand den Kopf abreißen, wenn wir an einem Wochenende einfach zuhause bleiben und die Füße hochlegen oder die Kinder auf Ferienfreizeit schicken, nur um selbst eine Woche Pause zu haben.

Auch pflegende Angehörige brauchen Zeit, um wieder neue Kraft zu finden, den Partner oder die Eltern eben selbst pflegen zu können, und sie nicht in ein Heim zu geben.

Wenn ich mich selbst liebe und dadurch gut für mein Wohlbefinden sorge, dann kommt das, was ich für andere tun möchte, von Herzen und hat eine viel höhere Qualität als eine Nächstenliebe, die nur auf einer aufopfernden Haltung gründet.

 

Selbstliebe und Freundschaft


Wer selbst weiß, wo er steht, zieht oft schon von ganz allein die richtigen Menschen an, eben die, die gut tun. Wir wissen dann, mit wem wir am besten ins Kino gehen oder mit wem ins Schwimmbad, oder wann es mal Zeit für eine Auszeit ist. Auch wann die Zeit gekommen ist, die Freundschaft wieder mehr zu beleben. Wir erkennen dann auch, wann es Zeit ist, den anderen seinen Weg gehen zu lassen. Nicht immer ist es sinnvoll, eine Freundschaft nur um der Freundschaft Willen aufrecht zu erhalten. Alles verändert sich, Menschen kommen und gehen. Wer sich selbst liebt erkennt dieses Lebensprinzip an und hält nicht zwanghaft fest, was längst zu Ende ist. Wer sich nach neuen Kontakten sehnt, findet Wege, sich neu mit anderen Menschen zu vernetzen. Wer sich nach langjährigen Freundschaften sehnt, der weiß dann intuitiv, was zu tun ist, um die Beziehung am Leben zu halten. Wir müssen dann nicht an einer Freundschaft „arbeiten“, sondern wir fühlen uns zu diesem Menschen hingezogen und suchen seine Nähe, weil sie uns so gut tut und wir wissen, dass dies auch auf Gegenseitigkeit beruht.

In einer Freundschaft ist Selbstliebe zwar wichtig, aber nicht essentiell. Denn wir haben jederzeit die Möglichkeit, uns zurückzuziehen. Wenn es mal nicht so gut läuft, dann sehen wir uns eine Zeit lang etwas seltener. Und in Zeiten der Freude stecken wir die Köpfe wieder jede freie Minute zusammen. Freundschaften lassen sich dadurch auch gut aufrechterhalten, wenn es mit der Selbstliebe nicht so gut bestellt ist. Obwohl sie natürlich von mehr Selbstliebe profitieren, weil wir viel eher merken, wenn etwas im Argen liegt. Anders sieht es da schon in Partnerschaften aus.

 

Selbstliebe und Partnerschaft


In einer Partnerschaft ist die Selbstliebe von besonderer Wichtigkeit. Nur wenn ich selber jederzeit weiß, was mit mir selbst los ist, kann ich auf meinen Partner angemessen reagieren. Dinge, die ich zu persönlich nehme, liegen andernfalls tagelang in der Luft, die mit der Zeit immer dicker werden kann, bis zum Ersticken. Wenn ich mich selbst nicht liebe und einen Streit nicht auch mal beenden kann, dann wird eine Partnerschaft schnell vergiftet. Meine Nächstenliebe darf auf keinen Fall zu einer aufopfernden Liebe für den Liebsten werden, sonst liebt er mich am Ende nicht mehr um meines Selbst Willen, sondern nur, weil ich immer alles für den Partner löse.

In einer Partnerschaft muss jeder die Gelegenheit bekommen, sich selbst so zu entfalten, wie es seiner Natur nach am angenehmsten ist. Natürlich gehen wir Kompromisse ein, aber der eigene Weg darf nicht behindert werden, sonst werden wir unzufrieden. Dafür ist es auch nötig, sich selbst und den eigenen Weg zu kennen und nicht einfach blind den des Partners mitzugehen, weil wir glauben, er wäre das Einzige, was uns zu unserem Glück fehle. Selbstliebe hilft uns, auch in einer Partnerschaft die eignen Interessen durchzusetzen und unabhängig vom Partner glücklich sein zu können. Sie hilft auch, uns mal zurückziehen zu können, damit wir uns selbst reflektieren können und damit uns der andere vermissen kann. Und wenn wir selbst uns einmal in unsere Festung zurückziehen und mit uns allein sein können, dann werden wir den Partner auch vermissen und seine Qualitäten mehr zu schätzen wissen.

 

Selbstliebe in Geschäftsbeziehungen


Geschäftliche oder kollegiale Beziehungen habe bekanntlich nichts mit Liebe zu tun. Demzufolge fällt es hier leichter, sich abzugrenzen und seine Interessen durchzusetzen. Aber auch hier können wir schnell in eine Falle geraten, wenn wir uns selbst nicht kennen und lieben. Wann immer ich mit anderen Menschen in Beziehung trete, kann ich mich gut oder schlecht fühlen. Niemand möchte ausgenutzt werden oder Mobbingopfer sein. Daher sind wir auch hier gut beraten, wenn wir in der Lage sind, unser eigenes Ding durchzuziehen, auch wenn es mit anderen mal hakt. Wir können die Bürogemeinschaft, in der wir festsitzen, nicht ändern, aber wir können uns Zeit für uns selbst nehmen, um vielleicht herauszufinden, was in uns selbst traurig ist, dass wir solch traurige Erfahrungen machen. Oder wir können uns im Annehmen üben, was uns letztendlich geduldig und stark macht, weil wir wissen, dass alles im Leben einen Sinn hat. Wer mit Selbstliebe an ein solches Thema herangeht, wird dann auch merken, dass sich die Beziehungen um uns herum ändern, wenn wir uns selbst ändern. Wir bieten dann einfach weniger Angriffsfläche für „miese und hinterhältige“ Kollegen und werden weniger geeignet sein für Angriffe, egal welcher Art.

In Geschäftsbeziehungen sieht es ähnlich aus. Als Unternehmer sind wir wahrscheinlich von vornherein starke und selbstbewusste Menschen, sonst hätten wir es wohl als Unternehmer kaum soweit geschafft, dass wir Geschäftsbeziehungen aufbauen wollen. Jetzt kommt es nur noch darauf an, dass sich beide Partner auf Augenhöhe begegnen und nicht einer auf Kosten des anderen Geschäfte macht. Je mehr wir bei uns selbst stehen und wissen, was wir wollen, umso besser können wir verhandeln. Selbstliebe verhilft uns hier zu mehr Selbstbewusstsein, Stärke und damit auch zum Geschäftserfolg. In einem Angestelltenverhältnis wird uns solche Stärke ebenfalls zu einem besseren Erfolg führen. Wer sich selbst liebt, der strahlt eine gewisse Selbstsicherheit aus, die es ermöglicht, schneller auf der Karriereleiter voranzukommen.

 

Selbstliebe – ein Geheimnis, das sich zu entdecken lohnt 


Wenn wir uns selbst lieben und dadurch gut für unser Wohlbefinden sorgen, dann kommt das, was wir für andere tun, von Herzen und hat eine viel höhere Qualität als eine Nächstenliebe, die nur auf einer aufopfernden Haltung gründet.

Selbstliebe bereichert unsere Beziehungen, weil wir unser Gegenüber genauso wertschätzen wie uns selbst und wir dadurch auch die Wertschätzung der anderen zurückbekommen, ohne sie eingefordert zu haben. Wir schenken uns selbst die Anerkennung, die wir brauchen und bekommen sie so vielfach von anderen Menschen zurück. Wir nehmen den anderen die Last, uns glücklich machen zu müssen, weil wir bereits aus uns selbst heraus glücklich sind. Wir stehen fest auf unserem Fundament, das nicht bröckeln kann, selbst wenn mal eine unserer Beziehungen in die Brüche geht oder schicksalhaft beendet wird.  

Dieser Artikel ist Teil einer Blogparade zum Thema„Beziehungen“ 
Frank Ohlsen hat sie auf seinem Blog http://blog.finde-dich-selbst.net eingestellt. Danke dafür. 







 
     





















Wunschmeditation

Freitag, 21. April 2017

PAB - Ich bin …

  

 

... Ekatarina Glowna

 

  • Ü30
  • verheiratet
  • aus Frankfurt
  • zweifache Mutter
  • lebensfroh, gesellig und chaotisch
  • spielt gerne Gitarre und liebt Datteln mit Speck
  • mag den Duft von Kräutern und ätherischen Ölen
  • liebt an der Natur besonders die Bäume und Pflanzen
 
 

Sonntag, 16. April 2017

Wozu Spiritualität?

 

Spiritualität scheint ein Begriff zu sein, den jeder für sich so definieren kann, wie er möchte. Grob umrissen bedeutet Spiritualität die Ausrichtung des Bewusstseins auf die geistige Welt. Und die fehlende Definition ist ja gar nicht so dumm, weil für jeden Spiritualität so individuell ist wie jemand selbst.

Die sinnvollere Frage ist daher die nach dem Zweck der Spiritualität.

 


Sonntag, 9. April 2017

Loslassen befreit




Wenn wir etwas Loslassen sollen, kommt oft Unbehagen auf. Es bedeutet, sich von etwas zu trennen, was uns lieb und teuer oder einfach lange Zeit vertraut ist. Und sich von etwas zu trennen, bedeutet Trauer. Traurigkeit wiederum wollen wir nicht in unser Leben einladen. Wenn sie uns schicksalhaft ereilt, wie etwa durch einen Unfall oder unvorhergesehene Ereignisse, dann müssen wir sie hinnehmen und diese Beklemmung fühlen. Aber eine bewusste Entscheidung, traurig zu sein, treffen die wenigsten gerne.


Kästchen bild loslassen
Kästchenbilder Loslassen
 

 


Mittwoch, 5. April 2017

Was hat digitale Gesellschaft mit mir zu tun?

 

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit läuft in der ARD „Der kleine Lord“, der britische Fernsehfilm, in dem der kleine Lord Cedric, der liebevoll Ceddie genannt wird, das griesgrämige Herz des alten Earl of Dorincourt erweicht. Aber was hat „Der kleine Lord“ mit unserer digitalen Gesellschaft zu tun?

 

 

Sonntag, 2. April 2017

Annehmen, was ist – aber wie?



Das zu akzeptieren, was uns im Leben begegnet, ist manchmal ganz schön schwer, vor allem, wenn wir in einer Situation sehr leiden. Aber auch Freude und Euphorie einfach nur so anzunehmen wie sie sind, fällt nicht immer leicht, weil wir sie länger festhalten wollen als sie manchmal andauern. In beiden Fällen zieht es uns weg von der Gegenwart, entweder in die Vergangenheit mit ihren wundervollen Erinnerungen oder in die Zukunft mit ihren Hoffnungen und Träumen. Doch alles, was wir letztendlich haben und wahrnehmen, spielt sich – Jetzt - ab. Deshalb ist es wichtig, das anzunehmen, was IST, egal ob Freud oder Leid.  


Kästchen bilder annehmen, was ist
Kästchenbild Annehmen, was ist – aber wie?
 


 

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