Sonntag, 16. Juli 2017

Loslassen von A bis Z


Die A-Z Liste ist eine einfache und effektive Möglichkeit, Pläne zu verwirklichen oder sich mit Zielen auseinanderzusetzen. Ich nutze die Liste gerne, um mir über etwas klar zu werden oder neue kreative Lösungswege zu erhalten, ohne mich allzu sehr unter Druck zu setzen. Während ich die Liste erarbeite kommen meist die besten Einfälle, die ich anschließend direkt umsetzen oder nutzen kann.

Heute findet ihr die A-Z Liste zum Thema Loslassen.

 
 

A nnehmen, was ist. Um eine Situation, ein Gefühl oder einen Gegenstand loslassen zu können, müssen wir den Ist-Zustand zunächst annehmen. Wir können erspüren, was ein Job, ein lieber Mensch oder eine Sache für uns bedeutet.

B esiege die Angst. Wenn wir etwas loslassen sollen, aber es noch nicht können, dann ist immer Angst im Spiel. Wir haben Angst vor dem Neuen, das kommt. Wir wissen nicht, ob der neue Job oder das neue Hobby wirklich besser sein wird als das, was wir jetzt haben. Aber wenn uns Angst abhält, es zu versuchen, dann ist sie nicht förderlich. Machen wir uns klar, dass es nichts gibt, wovor wir Angst haben müssen.

C heckliste machen. Was verhindert das Loslassen? Was hält uns gefangen? Wer hält uns ab? Was geben wir auf? Wird eine Leere entstehen? Was wird diese Leere füllen? Die Checkliste klärt die Gedanken und hilft, die aktuelle Situation besser zu verstehen.  

D enke noch einmal an A. Nimm an, was jetzt ist, mit allen Konsequenzen, positiven Erinnerungen oder schlechten Gefühlen, die damit verbunden sind.

E s ist Zeit für den ersten Schritt. Trauen wir uns das jetzt zu? Oder brauchen wir noch etwas mehr Zeit? Wenn ja, dann geh nochmal zu A.

F reue dich auf das Loslassen. Wann immer wir etwas Altes loslassen, kommt etwas Neues in unser Leben.  

G ehe in dich. Frage dich, ob du jetzt bereit bist loszulassen. Will ich das jetzt loslassen? Kann ich? Darf ich? Eine hilfreiche Affirmation ist: Ich bin bereit, loszulassen.

H urra, es ist vollbracht, der erste Schritt, der ist gemacht. Glückwunsch, du hast die Bereitschaft, loszulassen, der Rest wird nur noch halb so schwer sein.

I CH will das schaffen – sage dir das immer wieder.

J ammern erlaubt. Loslassen kann uns traurig machen, weil wir etwas Liebgewonnenes scheinbar aufgeben. Das ist erlaubt und befreit. Jammere aber nicht über deine aktuelle Situation, sondern mache dir bewusst, dass du traurig sein kannst, wenn du diese Gefühle plötzlich nicht mehr hast. Du hast dich lange daran festgehalten und sie waren dir eine Gewohnheit. Jammere nur über die Tatsache, dass du diese Gewohnheit bald nicht mehr haben kannst. Es wird eine neue kommen.     

K omm zurück zu deinem Entschluss, wirklich loslassen zu wollen. Du bist bereit, das weißt du.  

L öse dich langsam, aber stetig von deinem Loslass-Objekt. Lass nicht locker. Wenn Du wirklich loslassen und Platz für Neues schaffen möchtest, dann wird es auch klappen.  

M untere dich mit positiven Aktivitäten auf. Was tut dir gut? Mit welchen Menschen bist du gerne zusammen? Jetzt ist die Zeit, bereits etwas Neues einzuladen. Sammle ein paar Zitronenkerne und stecke sie in feuchte Erde. Dein Loslass-Prozess wird abgeschlossen sein, wenn die ersten Triebe aus der braunen Erde herauswachsen.

N icht aufhören. Verfalle nicht wieder in alte Muster, wenn es nicht sofort klappt.

O hne Druck arbeiten. Wenn du loslassen willst und schon so weit gekommen bist, dann verschwinden die schlechten Gefühle, die mit der aktuellen Situation verbunden sind, mit der Zeit von ganz alleine.  

P uh, geschafft. Du denkst nur noch ab und zu an dein Problem.

Q uäl dich nicht. Denke noch einmal an J. Erlaube dir, traurig zu sein.

R ichte deine Aufmerksamkeit noch einmal auf etwas Neues. Geh in die Natur und untersuche Bäume. Sieh dir an, wie sie mit Verlusten umgehen. Ein abgebrochener Ast bringt nicht gleich den ganzen Baum um. Im Gegenteil, er formt seine Schönheit. Totholz an einem Baum zeigt eindrucksvoll, wie an der verletzten Stelle neue Triebe entstehen.  

S chuldgefühle sind fehl am Platz. Mach dir keine Sorgen, wenn es immer noch nicht funktioniert. Jeder kann loslassen.

T rauere nicht länger. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo du das traurig sein überwinden kannst. Langsam gehen die alten Muster in Erinnerungen über. Nichts belastet dich mehr.

U nd schon bist du da. Es ging leichter als gedacht, nicht wahr. Und wie schön ist es, nicht mehr an unproduktiven Gefühlen zu hängen, die niemandem nützen.  

V ergiss nicht, wie dir das Loslassen geholfen hat. Übe es immer wieder. Dann fällt der Prozess mit der Zeit leichter und wir können auch schwierige Situationen besser meistern.

W eitermachen. Es gibt sicher noch andere Gedanken und Gefühle, Gegenstände, Menschen und Situationen, an die wir nicht mehr dauernd denken wollen.

X ist da. Der Tag X ist gekommen. Dein Herz springt. Die Zitronenpflänzchen strecken ihre Köpfe aus der Erde.

Y ieppieh Yeah.

Z iel erreicht. Eine neue Freiheit hat sich eingestellt. Wenn wir an diesem Punkt nicht stehenbleiben, sondern gleich noch einmal bei A anfangen, dann löst sich ein nächstes Problem vielleicht auch schon bald in Luft auf.  

 






           























Wunschmeditation
 










 
 










 

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