Sonntag, 17. September 2017

Gewohnheiten abschütteln von A bis Z

 

Die A-Z Liste ist eine einfache und effektive Möglichkeit, Pläne zu verwirklichen oder sich mit Zielen auseinanderzusetzen. Ich nutze die Liste gerne, um mir über etwas klar zu werden oder neue kreative Lösungswege zu erhalten, ohne mich allzu sehr unter Druck zu setzen. Während ich die Liste erarbeite kommen meist die besten Einfälle, die ich anschließend direkt umsetzen oder nutzen kann.

Heute findet ihr die A-Z Liste zum Thema Gewohnheiten abschütteln.

 


A ufmerksamkeit. Nimm aufmerksam wahr, was mit der ungeliebten Gewohnheit in Verbindung steht. Was ist? Welche Gefühle kommen hoch? Warum will ich eine Gewohnheit ablegen? Welche Vorteile hat sie mir bisher gebracht?

B ewusst machen, dass die Gewohnheit zu mir gehört. Unsere Verhaltensweisen gehören zu uns, ob wir sie nun gutheißen oder nicht.

C hemie. Wenn unsere Gewohnheiten automatisch ablaufen, dann stimmt die Chemie im Gehirn. Wir müssen nicht nachdenken, keine Kraft aufwenden und auch sonst nichts tun. Bedenken wir das bei unserem Vorhaben, fällt es uns eine Umgewöhnung leichter, weil wir wissen, dass wir ein gewisses Maß an Energie aufwenden müssen, die uns viel Anstrengung kosten wird und eventuell unser Gleichgewicht im Gehirn stört.

D ie Gewohnheit nicht automatisch ausführen, sondern ganz bewusst ablaufen lassen.  

E s ist Zeit für die Einführung einer neuen Gewohnheit, die parallel zu unserem alten Verhalten eingesetzt wird. Später kann die alte Verhaltensweise leichter wegfallen. Wer seine Ernährung umstellen möchte, könnte sich zum Beispiel angewöhnen, vor dem Essen ganz bewusst ein Glas heißes Wasser zu trinken.

F reue dich auf das Neue. Es ist spannend und heilsam, sich auf etwas Neues einzulassen, auch wenn es anfangs noch nicht rund läuft.

G ehe in dich. Frage dich, ob du bereit bist loszulassen. Oder finde heraus, was dich noch hindert.

H eirate dich selbst. Wenn wir mit uns selbst im Reinen sind, wissen wir meist ziemlich genau, was uns gut tut. Führe Selbstgespräche und arbeite die Vorteile der Umstellung heraus. Gönne dir etwas, nimm etwas weniger Rücksicht auf andere, lobe dich selbst.

I CH will das schaffen – sage dir das immer wieder. Aber achte auch darauf, dass dir der Wille nicht in die Quere kommt. Wer zu verbissen an etwas arbeitet, kommt oft nicht schnell genug voran. Eine neue Verhaltensweise einzuüben erfordert Geduld.

J ammere nicht. Es fällt zwar manchmal schwer, vertraute Wege zu verlassen, aber der neue Weg wird auf keinen Fall schlechter sein als der Alte, nur anders. Gerade wenn wir eine ungeliebte Gewohnheit loslassen wollen, haben wir nichts zu verlieren. Es gibt also keinen Grund, zu jammern.

K lammere nicht länger an der alten Gewohnheit. Öffne dich dem Neuen und mache immer öfter das, mit dem du die alte Gewohnheit ersetzen willst.   

L öse dich von der alten Verhaltensweise und lege einen Zeitpunkt fest, ab wann du nur noch nach den neuen, selbstgestalteten Regeln leben möchtest.   

M untere dich selbst auf. Bis hierhin hast du es geschafft. Du hast dich aufmerksam beobachtet, bist neugierig auf das, was kommt und voller Erwartungen.

N icht zurückblicken.  

O ben ohne. Wenn du eine Frau bist, lasse ein paar Tage den BH weg. Das befreit den Körper von einer unnötigen Last und verhilft zu einem neuen Körpergefühl. Als Mann kannst du zuhause mit nacktem Oberkörper herumlaufen und die neue Freiheit genießen, die dich erwartet.   

P ass auf, dass du dein Ziel nicht aus den Augen verlierst. Es wird Zeit, nur noch die neue Gewohnheit anzuwenden. Die alte Gewohnheit kommt nur noch manchmal zurück. Verfalle nicht in die Bequemlichkeit.  

Q uäl dich nicht. Hole lieber in dein Bewusstsein, was genau dich quält. Welche Gefühle kommen hoch? Gibt es etwas, das du nicht fühlen möchtest? Erlaube dir, auch schlechte Gefühle wie Wut und Aggression haben zu dürfen. Ziehe dich zurück und schreie die Wut in ein Kissen.

R ichte deine Aufmerksamkeit fest auf die neue Gewohnheit. Stell dir einen Wecker oder Timer, der dich an dein Vorhaben erinnert und dich beim Bewusstbleiben unterstützt.

S chiebe die Veränderung jetzt nicht mehr länger auf. Zeitpunkt X ist gekommen. Mache Nägel mit Köpfen und spüre den frischen Wind in deinem Leben.  

T rage deine neue Gewohnheit in die Welt. Sprich darüber. Das hilft, am Ball zu bleiben.  

U nd fertig. Die neue Gewohnheit ist bereits integriert, und es hat noch nicht einmal drei Wochen gedauert. Es ging leichter als gedacht, nicht wahr?

V ergiss nicht, wie befreiend das Loslassen war. Sei stolz auf deine Leistung.

W eiter üben. Es gibt sicher noch andere Gedanken und Gefühle, Gegenstände, Menschen und Situationen, an die du nicht mehr dauernd denken willst.

X ist da. Der Tag X ist gekommen, der Tag an dem die neue Gewohnheit automatisch abläuft, ohne dass du darüber nachdenken musst.

Y ieppieh Yeah. Jetzt kannst du dich entspannt zurücklehnen.

Z iel erreicht. Genieße die neue Freiheit. Wenn wir an diesem Punkt nicht stehenbleiben, sondern gleich noch einmal bei A anfangen, dann lassen sich weitere ungeliebte Gewohnheiten leichter verändern.

 




 
          











 

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