Sonntag, 19. November 2017

Auf Wellness – Spurensuche


Auf ihrem Wellspa-Portal geht Katja auf Wellness-Spurensuche. Sie stellt in ihrer Blogparade ein paar Fragen zum Thema Wellness, mit denen ich mich selbst auch gerne einmal auseinandersetze.

 
 
 


Wellness, das ist Wohlfühlen. Aus dem Englischen übersetzt heißt das Wort Wohlbefinden. Wenn ich mir aber die Bestandteile des Wortes einmal näher ansehe, stelle ich fest, dass es um die Qualität unseres Wohlbefindens geht. Well – aus dem Englischen übersetzt – bedeutet gut, gesund, wohlauf, schön und wird mit vielen weiteren Wohlfühlworten in Verbindung gebracht. Wenn die Nachsilbe –ness an ein Substantiv angehängt wird damit die Qualität oder der Zustand eines bestimmten Adjektivs verstärkt ausgedrückt. Im Fall von well entsteht dadurch eine Wortzusammensetzung, die ich mit Wohlfühlqualität übersetzen könnte. Wellness drückt also viel mehr aus als nur bloßes Wohlbefinden, deshalb finde ich auch kein geeigneteres deutsches Wort dafür.  

 

Was bedeutet Wellness für mich?

Wellness heißt für mich in erster Linie, mich wirklich rundum wohlzufühlen. Ich fühle mich einerseits körperlich fit und voller Energie, spüre aber gleichzeitig eine gewisse Schwere und Trägheit. Diese Trägheit ist aber nicht gleichzusetzen mit der, die ich fühle, wenn ich Dinge vor mir herschiebe. Es ist eher das Gefühl, ich könnte stundenlang am Strand liegen und nichts tun. Einfach nichts. Gleichzeitig fühle ich mich seelisch sehr ausgeglichen, ich grübele nicht, versuche nicht, Problem zu lösen, ich bin einfach nur da. Komme, was wolle. Es ist in etwa mit einem positiven Stress-Zustand zu vergleichen, den ich empfinde, wenn ich mittendrin in einer erfüllenden Arbeit stecke, gar nicht aufhören kann und will und das Gefühl habe, es könnte ewig so weiter gehen. Nur, dass ich in diesem Wellness-Zustand nicht arbeite, sondern entspanne, mich dem Nichtstun hingebe. Oh je, das ist so wunderbar, das ich gerade glatt ins Schwärmen gerate.  

Hast Du ein Lieblings-Wellnesshotel?

Nein. Ich war noch nie in einem Wellnesshotel und ich bin auch noch nicht in den Genuss eines Spa-Urlaubs gekommen. Meine Vorstellung von einem solchen Hotel ist aber ganz klar. Es muss eine Sauna mit Außenbereich geben. Ich liebe Sauna. Danach fühle ich mich so richtig matt und müde, gleichzeitig aber voller Tatendrang. Das tut richtig gut, um gut ein- und durchschlafen zu können. Wellnesshotel ohne Sauna geht also gar nicht.
Dazu sollte es herrlich nach ätherischen Ölen duften, es muss frisch gepressten Orangensaft geben und eine Tomatensuppe am Abend wäre auch nicht schlecht. Und Ruhe – ich brauche Ruhe. Das Haus sollte ruhig gelegen sein und viel Natur in der Umgebung bieten. Ich muss zugeben: Jetzt habe ich Lust auf ein Wellnesshotel.
 

Wellness muss nicht Massage sein

Eine Massage wirkt wirklich sehr befreiend und entspannend. Ich durfte einmal eine Hot-Stone-Massage genießen, das war ein besonderes Erlebnis. Am liebsten wäre ich gar nicht mehr aufgestanden. Aber um mich „well“ zu fühlen brauche ich nicht unbedingt eine Massage. Wenn ich im Kopf abschalten kann und genug Ruhe zum Abschalten habe, dann genügt mir auch ein heißes Bad. Ohne Schaum, dafür mit farbigen und duftenden Badesalzen angereichert, das bringt mich ins Gleichgewicht. Baden ohne Duft und Farbe geht auch, ist aber eher zweckmäßig als entspannend. Mir geht es bei Wellness nicht vordergründig um die körperliche Entspannung, wichtig ist mir, dass ich mich geistig ganz befreit fühle und ganz bei mir selbst bin. Die Massage für die Seele ist also viel wichtiger für mich als das Körperliche. Eine Massage für die Seele kann auch ein ausgiebiger Spaziergang sein, ein schönes Abendessen, ein Glas Wein auf dem Balkon an einem lauen Abend – solche Dinge.

 

Wohlbefinden tanken

Für kleine Auszeiten zwischendurch setze ich mich gerne mit meinem Notizbuch auf die Couch und male Kästchen aus. Da ich mich dabei so sehr konzentrieren muss, damit ich nicht über den Rand male, komme ich schnell in einen Flow, der ebenfalls sehr entspannend wirkt. Das funktioniert vor allem, wenn viele Leute um mich herum sind und ich kurz ein bisschen Abstand brauche. Diese „Malerei“ kann ich jederzeit unterbrechen, wenn ich von den Kindern angesprochen werde oder wenn das Telefon klingelt. Manchmal blättere ich auch einfach nur in meinem Notizbuch und schaue mir meine eigenen „Kunstwerke“ an, das wirkt dann beruhigend und meditativ auf mich.
Ganz wichtige Bestandteile in meiner Entspannungspraxis sind Yoga und Meditation geworden. Ich versuche immer, in meiner Mittagspause ein paar Yoga-Übungen einzubauen, damit ich stressigen Situationen besser vorbeugen kann. Für den Nachmittag habe ich dadurch viel mehr Energie.  
Mein Top-Favorit in Sachen heimische Wellness ist das Badezimmer. Ich liebe ausgiebige heiße Vollbäder. Das Wasser sollte eine ansprechende Farbe haben und verführerisch duften. Entweder gebe ich Badezusätze hinein oder ich mische mir ein Badeöl selbst. Während das Wasser in die Wanne läuft, gönne ich mir eine anregende Bürstenmassage, dann bin ich schon vor dem Vollbad entspannt und ruhig, so dass ich das Bad auch wirklich genießen kann. Das Wasser darf ruhig richtig heiß sein, dass ich ein wenig ins Schwitzen komme; anschließend lauwarm abgeduscht – das wirkt wahre Wunder.

Natürlich kann ich nicht dauernd in der Wanne liegen. Da genügen mir zwischendurch ein paar Tropfen ätherisches Zitronenöl, in den Handflächen verrieben, um meine Stimmung wieder aufzuhellen. Für unterwegs habe ich ein Döschen mit Riechsalz. All das sind kleine Ruheinseln, die dafür sorgen, dass ich mich insgesamt, auch an stressigen Tagen, wohl fühle.

Und ihr so? Was sind eure Wellness-Oasen? Vielleicht habt ihr auch Lust, bei der Blogparade Wellness-Spurensuche mitzumachen. Danke jedenfalls an Katja fürs Einstellen.




 
 
 Buch kaufen - Auszeit bekommen
             
 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts