Sonntag, 12. November 2017

Kürbisse - mehr als Gruselgesichter

 

Es ist die Zeit der Kürbisse. Ich sehe Kürbisse weniger im Zusammenhang mit Halloween. Der Hype um die geschnitzten Gruselgesichter ist nicht mein Fall, war er nie. Aber bei der Kürbis-Blogparade möchte ich trotzdem gerne mitmachen, weil es mir aus dem Herzen spricht, dass Kürbisse mehr sind als nur Halloween-Gesichter.  
 

 


 
 
Kürbisse sind gern gesehen in meiner Küche. Ich esse sie am liebsten als Suppe, verfeinert mit Kartoffeln und Karotten, serviert mit etwas gebratenem Speck und Kokosflocken. Beim Zubereiten lasse ich meiner Fantasie freien Lauf, so dass jede Suppe meist etwas anders schmeckt. Im Großen und Ganzen halte ich mich aber an folgende Zutaten:

 
Etwa doppelt so viel Kürbis wie Kartoffeln und Karotten zusammen, d.h. wenn ich aus einem Hokaido-Kürbis 700g Kürbisfleisch herausschaben konnte, nehme ich 170g Kartoffeln und 170g Karotten dazu und koche daraus ungefähr 2 bis 2,5 Liter leckere Suppe. Ich würze mit einem Schuss Kokosmilch, Salz, Pfeffer, etwas Muskat und Safran.

 
Besonders gut dazu passen Chips aus Parmesan, gemörserten Kürbiskernen und gebratenen Speckwürfeln. Dazu vermische ich 150g geriebenen Parmesan mit 70g Kernen und 50g Speck. Dann setze ich mit einem Esslöffel kleine Häufchen auf ein Backblech und backe die Chips etwa 7 Minuten im Ofen bei 200°C. Die schmecken auch kalt ohne Kürbissuppe sehr lecker.
 

Den ausgehölten Kürbis kann man anschließend wunderbar als Schale für die Früchte des Herbstes nutzen. Darin finden allerlei Kerne und Nüsse Platz, die sich im Laufe der Sammelsaison bei uns einfinden. Meistens füllt sich die natürliche Dekoschale mit schön marmorierten Kastanien. Aber auch selbst gesammelte Walnüsse, Eicheln und Bucheckern gesellen sich dazu. Es ist ein schöner Anblick und es fühlt sich gut an mit den Händen in dieser Fülle herum zu graben. Der Herbst mit seinen vielen Früchten zeigt immer wieder sehr deutlich, mit welchem Reichtum wir umgeben sind.

Sobald die Früchte ein weniger anschauliches Bild liefern, kann man das Ganze samt Behälter auf den Kompost stellen oder ohne schlechtes Gewissen in der Bio-Tonne entsorgen. Dann darf der Winter kommen.
 




 
   

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