Dienstag, 15. Mai 2018

Vertrauen und Veränderung gehören zusammen


Wir wollen uns verändern. Doch wir alle wissen, dass es gar nicht so leicht ist, etwas zu ändern. Was wir dazu brauchen ist in erster Linie Vertrauen. Wir müssen uns selbst vertrauen oder den Tipps anderer unser Vertrauen schenken.

 
Vertrauen Kästchenbilder
Vertrauen

Was ist Vertrauen? 


Vertrauen ist Sich-Verlassen-auf. Wir verlassen uns auf unser Wissen, auf unsere Einsichten, auf unsere Fähigkeiten oder auf das Wissen, die Fähigkeiten und Einsichten anderer. Wir glauben fest daran, dass eine Handlung ein gutes Ergebnis erzielen wird. Wir glauben, wir wissen am Ende, dass ein Weg der Richtige ist, auch wenn wir das Ziel noch nicht erreicht haben.
 

 

Warum Vertrauen so wichtig ist 


Ohne Vertrauen trauen wir uns weniger zu. Auch andere geben uns voller Vertrauen ihre Tipps. Nur wenn wir darauf vertrauen, dass sich tatsächlich etwas ändern kann, gelingt auch der Umschwung.

Lesen wir beispielsweise einen Ratgeber und haben am Ende das Gefühl: Ja, so kann es gehen, das macht Sinn, wenn wir den Aha-Effekt haben, dann vertrauen wir, dass es genau so klappen kann.

Aber Vertrauen ist mehr als nur die Tipps aus einem Ratgeber zu bestätigen. Wir müssen auch glauben, dass es etwas bringt, wenn wir die Ratschläge umsetzen. Nur so setzen wir das Gelesene auch um. Es nützt niemandem etwas, wenn wir zwar wissen wie eine Veränderung vonstattengehen kann, wir müssen das Vertrauen entwickeln, das Gelesene oder Gehörte auch für uns persönlich zu nutzen und umzusetzen. Vertrauen ist hier das Wichtigste. Nur mit Vertrauen können wir uns in Bewegung setzen. Deshalb steht das Vertrauen immer am Anfang einer Veränderung. Der Mut zum ersten Schritt kommt erst später.

 

 

Vertrauen aufrecht erhalten

 

Haben wir uns vorgenommen, etwas in unserem Leben zu verändern, sollten wir das Vertrauen aufrecht erhalten. Nur, wenn wir uns darauf verlassen, dass die Veränderung ein gutes Ergebnis bringen wird, weil vielleicht andere es auf gleichem Wege geschafft haben, nur dann erhalten wir das nötige Durchhaltevermögen. Selbst wenn es länger dauert, bis sich erste Erfolge einstellen. Ohne Vertrauen geben wir schneller auf. Rufen wir uns hingegen immer wieder die Erfolge anderer ins Gedächtnis, die die gleichen Tipps umgesetzt haben und so ihr Leben verändern konnten, dann bleibt unser Vertrauen erhalten und wir können Ähnliches erreichen. Und auch wenn wir uns nur selbst vertrauen, sollten wir unser Selbstvertrauen nicht verlieren oder abschwächen. Wenn wir am Anfang einer Veränderung darauf vertrauen, dass wir das nötige Durchhaltevermögen aufbringen werden, wird dies auch gelingen. Mit jedem Schritt wird unser Selbstvertrauen so vergrößert.  


Vertrauen schenken, Veränderung erleichtern 


Sich selbst oder jemand anderem sein Vertrauen zu schenken heißt in erster Linie, dass wir uns auf uns selbst oder jemand anderen vollkommen verlassen. Wir glauben fest daran, dass es uns mit der Ausführung einer bestimmten Handlung besser geht, dass sich unser Glück vergrößert.

Haben wir beispielsweise einen Ratgeber gelesen und haben das Gefühl, dass die Umsetzung der enthaltenen Tipps unsere Situation verbessert, haben wir dem Autor bereits unser Vertrauen geschenkt. Spricht uns ein Ratgeber weniger an, werden wir kein Vertrauen entwickeln und die Tipps nicht umsetzen.

Wenn die Ratschläge vielleicht gut klingen, wir aber kein Interesse an der Umsetzung haben, dann ist unser Vertrauen nicht stark genug. Ohne Vertrauen bleiben wir kaum am Ball. Setzen wir Tipps mit starkem Vertrauen in die Tat um, wird sich die Veränderung früher oder später einstellen. Und jede folgende Veränderung stellt sich schneller und leichter ein. Je mehr wir uns auf diese Weise verändern, umso kraftvoller wird auch unser Vertrauen.

 

Vor allem bei unserer spirituellen Entwicklung hilft Vertrauen mehr als alles andere. Wenn wir vertrauen wissen wir einfach, dass etwas sinnvoll ist.
 
Vertrauen heißt Sich-Verlassen-auf und Einfach-machen.

 

 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts